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Die Online-Rechtsbibliothek der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen verzeichnet mittlerweile rund 1,6 Millionen Zugriffe pro Monat.

„Wir bieten komfortable Suchmöglichkeiten und ein schnelles Antwort-Zeitverhalten beim Aufruf der Suchergebnisse. Dieser Service ist wohl mit ein Grund für die erfreulich hohen Zugriffszahlen“, erklärte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute (Freitag, 22. Januar 2010) in Düsseldorf.

Im Justizportal des Landes (www.justiz.nrw.de) wird den Bürgerinnen und Bürgern unter der Rubrik „Rechtsbibliothek“ ein umfangreiches juristisches Angebot zur Verfügung gestellt. „Die hohe Zahl der Besucher auf der Website zeigt das beträchtliche Interesse an einem verlässlichen Informationsangebot in diesem Bereich“, so die Ministerin.

Die Justiz stellt über die Rechtsprechungsdatenbank des Landes NRWE ( www.nrwe.de ) im Internet richtungsweisende Entscheidungen aller Gerichtsbarkeiten und aller Instanzen im Volltext zur Verfügung. Mit 65.000 Entscheidungen ist NRWE die größte Länderrechtsprechungsdatenbank im Internet in Deutschland.

Außerdem in der Rechtsbibliothek: eine Online-Datenbank mit Gesetzen des Bundes und der Länder zur kostenfreien Recherche. Mit über 2.800 stets auf dem aktuellen Stand befindlichen Gesetzen und Verordnungen wird ein umfassender Überblick über die wichtigsten Gesetze und Verordnungen des Bundes und der Bundesländer gewährleistet.

Bereits seit zehn Jahren stellt das Justizministerium Nordrhein-Westfalen darüber hinaus seine Justizverwaltungsvorschriften kostenfrei über sein Justizportal zur Verfügung (JVV-Online). Diese Vorschriften richten sich nicht nur an die Verwaltungen der Gerichte und Justizbehörden, sondern haben häufig auch Bedeutung für die rechtsberatenden Berufe oder die Bürgerinnen und Bürger, die sich auf diese Weise über die maßgeblichen Verwaltungsvorschriften informieren können.

„Neben der Rechtsbibliothek ist mir der Bürgerservice im Justizportal des Landes mit seinen Lebenslagen, Formularen und einem ‚ABC des Rechts‘ ein wichtiges Anliegen“, so die Ministerin. In diesem Bereich würden alle Fragen rund um Gerichte und Justizbehörden leicht verständlich beantwortet.

 

(C) Justizministerium NRW, 22.01.2010