2020 sammelten Aktivisten in Essen schon einmal Unterschriften für eine bessere Rad-Infrastruktur in der Stadt. Damals sprachen sich mehr als 23.000 Menschen dafür aus.
von Björn Henke
In der Folge übernahm eine riesige politische Mehrheit im Stadtrat diese Forderungen und machten sie zu einem Ratsbeschluss. CDU, SPD, Grüne, Die Linken, Tierschutz/SLB und die PARTEI sorgten im Stadtparlament dafür, dass es erst gar nicht zu einem echten Bürgerentscheid kommen musste.
Zurück zu autolastiger Politik?
Doch aus Sicht der Initiative hat die neue Koalition im Stadtrat diesen Kompromiss aufgekündigt. Im März beschloss der Rat auf Antrag von CDU und SPD neue „verkehrspolitische Leitlinien“ – für die Initiatoren des Radentscheids eine Rolle rückwärts zurück zu einer autolastigen Politik.
„Zweiter Anlauf, Bekommt Essen einen Bürgerentscheid über Radwege?, wdr.de v. 14.07.2026“ weiterlesen